Haaaaamburg
Ach – schön war’s! Wie immer.
Am Montag sind Alex und ich gegen 8.30 Uhr in den Zug gestiegen. Pünktlich in Hannover angekommen, wollten wir umsteigen. Wir kommen zum Gleis und? Zug 20 Minuten Verspätung. Gut – dann sind wir eben noch zu einem Bäcker gegangen und haben „Mittag gegessen“. Wieder hoch zum Gleis – Zug weitere 30 Minuten Verspätung – super! Also auf zum nächsten Eisladen. Nach diesem doch leckerem Eis ging es dann endlich in den Zug in Richtung Hamburg. Nach einer Weile Fahret ging ein Mann durch den Gang – mit offener Hose, die ihm leicht runtergerutscht ist – Alex und ich konnten uns kaum halten, so sehr haben wir gelacht.
Nachdem wir dann eine Weile in unserem zweite Klasse Abteil saßen, kam der Zug in Uelzen an und hielt dort geschlagene 10 Minuten. Irgendwann kam eine Schaffnerin vorbei, die uns sagte, dass in dem Wagen ein Fenster kaputt gegangen ist und wir uns doch bitte in ein Abteil der ersten Klasse setzen sollten. Gesagt, getan. Nur irgendwie wurden wir in der ersten Klasse angeguckt wie ‘Darf sowas jetzt auch schon hier rein?’. Schönen Dank – wir brauchen euch Schnösel auch nicht … wenn ich mal so werde, schlagt mich!!!!
Ja und irgendwann kamen wir dann tatsächlich mal in Hamburg an – na wer hätte das gedacht?
Kaum ins Hotel eingecheckt (gleich an der Reeperbahn), ging es auch gleich in Richtung Landungsbrücken und somit zum Hafen. Bei 35 Grad Celsius und gefühlten 150 Grad wanderten Alex und ich zur Hafencity, da wir dort das Hamburger Dungeon besuchen wollten.

Ja … wir waren vorher total aufgeregt und gespannt. Aber dadurch, dass wir so eine große Gruppe waren, war es nicht so gruslig wie erwartet. Trotzdem hatten wir viel Spaß.
Danach ging es bei den gefühlten 150 Grad wieder zurück zur Reeperbahn, dann in die große Freiheit und zusätzlich suchten wir noch das Punk-Szenelokal „Skorbut“. Zwischendurch trafen wir den Club, in dem die Beatles ihr erstes Deutschlandkonzert gegeben hatten und auch das Haus, in dem sie übernachteten.
Am Dienstag ging es wieder früh raus, ab zum Frühstück und dann wieder zur Kehrwiederspitze und in das Miniaturwunderland, welches sich genau über dem Dungeon befindet. Um die Uhrzeit war es nur zum Glück noch nicht ganz so heiß.
Das Miniaturwunderland war wirklich beeindruckend. Für jeden Eisenbahnfreak total zu empfehlen und auch für Leute, die Lust darauf haben, eine Stadt zu erkunden und nicht nur alte Steine zu sehen. Tipp von mir: geht möglichst gleich zur Eröffnung, sonst ist es da richtig voll.
Mittagessen ging es Dienstag in die Scheune – gleich neben dem Ibis Hotel in St. Pauli – schon seit Februar unsere Stammkneipe. Abends ging es dann auch gleich wieder dahin – zum Cocktailtrinken. Tipp: der Green Poison – 8 Euro, die drehen wie verrückt.
Der Kellner war auch klasse. Dadurch, dass wir zweimal da waren, verabschiedete er uns mit „Tschüss – bis morgen!“
Da es die ganze Nacht und den halben Mittwochmorgen regnete, entschieden Alex und ich unsere City-Tour per Bus zu verschieben und lieber in denn Zoo zu gehen. Oder besser gesagt: in den Hagenbeck-Tierpark.

Im Tierpark sind wir zuerst ins Aquarium gegangen. Das war echt toll! Zuerst kamen wir zu Tieren, die in den Tropen leb(t)en. Dort gab es kaum Scheiben und man konnte die Tiere hautnah erleben. Sogar Fledermäuse erschreckten uns. Das Aquarium selbst war gigantisch und wunderschön. Hat sich wirklich gelohnt.
Danach starteten wir unsere Tour durch den Zoo.
Den Anfang machten die Elefanten, die man füttern durfte, was für ein Erlebnis:

Nach vielen, vielen Tieren und auch einigen, die wir in Leipzig nicht haben, konnte man auch etwas kleinere Tiere füttern:

Es gab aber auch Tiere die sonst in keinem Zoo zu finden waren. Bevor ich die euch zeige: setzt euch hin, schnallt euch an – sonst haut es euch um!

Richtig! Das sind Dinosaurier. Dieser hier war gerade am Fressen. War sehr interessant zu beobachten.
Jedenfalls ein schöner Tierpark. Er ist gut, Leipzigs Zoo ist besser – mal abgesehen vom Aquarium.
Abends sind wir natürlich wohin gegangen? Jawohl – in die Scheune. Und wir wurden begrüßt mit „Euer Tisch ist frei!“ Ja super, wir haben da schon einen Tisch.
Danach sind Alex und ich wieder mal zum Hafen gewandert. Diesmal aber mit einem Ziel: Die Queen Mary 2 lag im Hamburger Hafen! Wunderschön:

Großes Schiff!!
Danach bewegten wir uns zur U-Bahn und fuhren nach Mundsburg. Dort trafen wir Micha und gönnten uns den einen oder anderen Cocktail – Alkoholfrei. Wir wollten ja irgendwie wieder ins Hotel kommen und Micha musste noch fahren. Trotzdem sehr lecker.
Nachdem wir dann wieder am Hotel waren ging es noch eine Runde auf den Kiez – T-Shirt vom Skorbut kaufen. Das sieht echt toll aus.
Dann ging es auch schon ins Bett – gut, es war inzwischen mitten in der Nacht – und am nächsten Morgen ging es 8 Uhr früh wieder raus aus dem selbigen. Frühstücken und wieder ab zum Hafen – diesmal für die City-Tour! D.h. man wird mit dem Bus dirch die Gegend gegondelt und man darf sich interessante Sachn über Hamburg anhören. Alex und ich verguckten uns sofort in den Ansager der Tour. Dadurch, dass am Anfang der Tour das Mikro kaputt war, hatte er sich leider nicht vorgestellt.
Alex und ich sind dann am Rathaus ausgestiegen und sind zu Starbucks gegangen. Etwa 3 Busse später stiegen wir wieder ein zur Tour und siehe da! Da war er ja schon wieder! Frech wie ich bin, habe ich mich gleich hinter ihn gesetzt. Alex folgte. Dadurch kamen wir dann natürlich ins Gespräch und wir waren für den ein oder anderen Lacher gut. Ich ärgere mich immer noch, dass ich nicht nach der Handynummer gefragt habe!
Abends sind Alex und ich dann nochmal über den Hamburger Dom spaziert und Abendbrotessen ging es – wie sollte es auch anders sein – in die Scheune. Danach hat es mich nochmal zur Großen Freiheit 36 gezogen, zum T-Shirt kaufen. Ich sprach also einen Security an – der stellte uns am Eingang als neue Security ab und ging hinein um ein T-Shirt zu holen. Hey, wir wareb Security auf dem Hamburger Kiez. Währenddessen rief noch meine Mutter an, die mir von der Absage von Ilmenau erzählte – daraufhin musste ich gleich noch einen trinken – also wieder zur Scheune. Dann ging es mir besser und somit steht jetzt fest: ich studiere in Schmalkalden (am Arsch der Welt) Multimedia-Marketing.
Freitag ging es wie geplant nach Hause.
Abends gab es hier eine Straßenparty – dank schlechtem Wetter saßen wir alle unter dem IG-Metall-Zelt und haben es uns bequem gemacht. Ich durfte mir einige Späße wegen meiner gebrochenen Hand anhören, aber dafür hatten wir auch viel Spaß.
So endete meine sonnige Woche in Hamburg unter dem Streikzelt im verregneten Leipzig.
P.s.:
Tipp des Tages: Besucht Hamburg!