Archiv nach Kategorie "Musik"

Zen Zebra Record Release 21.03.09

Veröffentlicht in Musik mit Tags , , , am März 23, 2009 von franny1989

Ich sollte dazu einen Blog schreiben – Habe dazu aber gerade keine Lust, wird aber noch gemacht. Vergess es nur, wenn ich es nicht sehe ;)

Also bis dahin :)

Edit: Josi, Joffel und ich waren also am Samstag zur Record release von Zen Zebra.
Zuerst sollte irgendeine Band auftreten, die dann ausgefallen ist – hat uns nicht sonderlich gestört.

Also sind Air Cushion Finish als erstes aufgetreten – war mal was anderes. An sich nicht schlecht, aber vollkommen fehl am Platz. Sowas gehört einfach nicht zu einem Rockkonzert … Aber an sich war es ganz nett.

Danach sind Zen Zebra aufgetreten. War ein typisches Konzert – meiner Meinung nach. Zumindest was das Publikum anging. Die Band war gut drauf. Marv ist wie immer rumgesprungen als gäbe es kein Morgen, die Gitarristen rockten die Bühne, der Bassist hatte sichtlich Spaß, nur den Schlagzeuger konnte ich kaum sehen. Naja.

Nettes Konzert, aber wegen meiner Faulheit habe ich nicht viel zu schreiben, auch wenn mir hier und da noch was einfallen würde ;)

Muff Potter 27.02.09 Leipzig

Veröffentlicht in Musik mit Tags , , , , , am Februar 28, 2009 von franny1989

UT Connewitz, Muff Potter, eine Menge bekannter Gesichter und wir.

Was für ein Konzert.
Das ganze begann mit Matula. Die Akkustik war da ja mal mächtig beschissen, aber auch sonst waren wir nicht angetan. Sorry Jungs.

Danach ging es weiter mit Muff Potter. Die Menge tobte. Ich hatte teilweise Angst, dass der Boden wegbricht, so extrem sind die da rumgesprungen. Böse. Aber war lustig.

Sogar mit Thilo habe ich seit langen mal wieder gesprochen. Er fand sogar die Vorband gut … okay, kann sein. Vielleicht waren die nicht so schlecht, gehört habe ich eh nicht viel.

Nun ja, das wars auch schon. Viel zu erzählen gabs nicht.
Super Konzert.
Hat sich echt gelohnt.
Gerne wieder.

Rise Against 06.01.2009

Veröffentlicht in Musik mit Tags , , , , , , , , am Februar 9, 2009 von franny1989

Das war mal ein klasse Konzert!

Letzten Freitag im Haus Auensee in Leipzig : Rentokill, Strike Anywhere und Rise Against!

Ich habe mich Freitag 19 Uhr mit Willy und Caro getroffen. Scheiße ey. Da standen Tausende Leute vor dem Haus Auensee und wollten Rise Against sehen. Ich hasse ausverkaufte Konzerte. Na egal. Waren dann auch relativ schnell drin und haben uns an den Merchandise-Stand gedrängelt. Dort habe ich gleich zwei T-Shirts erworben (Rise Against und Strike Anywhere). Danach haben wir uns an die Gaderobe gedrängelt und dann auch ins Getümmel. Gedrängelt ist in den Fällen wirklich immer das richtige Wort.

Zuerst traten, relativ pünktlich, Rentokill auf. Das war schön. Lockere Musik, gut zum mitmachen. Teilweise extrem flott – sind kaum nachgekommen. Der Lichttechniker war nur nervig – der hat ständig die blöden Lichter, die ins Publikum scheinen, angemacht und diese haben geblendet wie sonst was. Na egal. Was auch etwas eigenartig war, warum der Sänger sich ständig gegen seinen Kopf gehauen hat – was sollte das denn? Naja, wenn das Gehirn so besser funktioniert, wieso nicht?! ;)

In der Umbaupause musste Caro aufs Klo, Willy und ich haben am Eingang auf sie gewartet und da seh ich plötzlich: Fuzzi aus Schmalle. Ich konnte es nicht verfassen. Hab mich echt gefreut und fands toll, jemanden zu sehen, den man kennt :)

Danach ging das Gedrängel wirklich los. Strike Anywhere haben gespielt und Willy wollte nach vorne. Irgendwann standen wir auch in der 3. Reihe und haben mitgerockt. Strike Anywhere waren anfangs gewöhnungsbedürftig, aber mit Willy als bekennenden Fan, hat es Spaß gemacht.

Umbaupause. Diesmal sind wir an unserem Platz geblieben. Rise Against beginnen. Niemand stand mehr auf seinem Platz. Das war mir dann alles etwas zu heftig und ich bin aus Sicherheitsgründen wegen meinem Handgelenk (was ich vorher brav verbunden hatte) na hinten. Auf dem Weg dahin, wäre ich fast noch mit Thilo zusammengestoßen, der mich überhaupt nicht wahrgenommen hatte.

Hinten wars mir aber echt zu langweilig und nach dem 3. Lied bin ich wieder nach vorne – da waren die ganzen Leute eh schon erschöpft und man konnte ordentlich mitpogen. Das tat gut. Endlich mal Wutabbau. Ich bin während des ganzen Konzerts auf diese Weise irgendwie dreimal durch die Halle gewandert.

Rise Against haben einen super Auftritt hingelegt und wieder ihre Qualitäten als Liveband gezeigt. War stark beeindruckt, als die ruhigen Lieder kamen und jeder Ton getroffen wurde.

Zusammengefasst ein super Konzert. An der Stelle nochmal Danke an Micha für die Karte. Zumindest für mich hat es sich echt gelohnt ;)

Punk im Pott im Exil 2008

Veröffentlicht in Anderes, Musik mit Tags , , , , , am Dezember 30, 2008 von franny1989

Da momentan irgendwie jeder fleißig bloggt, mal abgesehen von mir, bin ich wohl mal wieder dran.

Das Wochenende war mal wieder was los – Punk-Indoor-Festival in Berlin-Weisensee.

Samstag verließ ich gegen 10.30 Uhr mein schön warmes Haus, fuhr einkaufen, zu meiner Oma (um mir von meinem Onkel den Schlüssel für seine Wohnung in Berlin geben zu lassen – hehe), dann nochmal tanken und dann ging es Joffel einsacken. Ich war 5 Minuten später als vereinbart da und natürlich: Joffel war noch lange nicht fertig. Der musste erstmal noch packen. Das nenn ich organisiert ;) Danach sind wir erstmal nach Freiroda gefahren um Mirko bei seiner Oma abzuholen.Auf nach Berlin.

Nach Berlin war mal gar kein Problem. In Berlin vorerst auch noch nicht – aber wir haben einfach keinen Parkplatz gefunden. Sogar Parkhäuser, in denen angeblich noch etwas frei sein sollte, waren vollständig belegt. Irgendwann hat mich das Chaos übermannt und Joffel, der die ganze Zeit an meinem Fahrstil meckerte, durfte ans Steuer. Seitdem meckert er nicht mehr an meinem Fahrstil. Tja, das Auto lässt sich nun mal nicht ganz leicht fahren. Muha ;) Jedenfalls hat auch er keinen Parkplatz gefunden und wir sind erstmal nach Weisensee zum Festival gefahren.

Dort angekommen, wurden wir erstmal von der Polizei zur Seite gewunken und unser Auto wurde nach Flaschen durchsucht. Keine dabei gehabt. Dann haben wir uns mit Micha getroffen – der Arme stand mehr als eine Stunde im Kalten. Armes Häschen :( Warum ist er denn nicht reingegangen?

Danach haben wir uns einige Bands angehört – aber mal ehrlich, Samstag war es nicht sonderlich gut. Irgendwann sind Micha, Joffel und ich Richtung Auto gezogen und haben uns reingesetzt. Wir saßen da also, Micha fackelt seine Schuhe halb ab und es macht rums – vor uns, auf der Motorhaube meines (oder Mamas ;) ) Autos liegen zwei Punks – na super! Drei große Kratzer drin. Polizei stand zum Glück direkt daneben und hat gleich alles geregelt. Nach Knochenfabrik ging es dann wieder zu meinem Onkel – Micha kam auch noch ungeplanter Weise mit. Aber diesmal gab es einen Parkplatz – sogar direkt vor der Haustür.

Am nächsten Morgen gab es erstmal eine Kochsession – Hackbällchen mit Mozzarella und Baguette. Dann gabs eine Putzsession und wieder ab zur Halle. BRDigung haben wir leider knapp verpasst und die nächste gute Band spielte erst 16.40 Uhr – da sind Joffel und ich wieder zu meinem Onkel und haben uns im Bett verkrochen – nochmal schön ein paar Stunden geschlafen und glatt Casanovas Schwule Seite verpasst. Damn. Ärger mich schon ein wenig. Na egal. Muss ich jetzt mit leben. Wir sind dann also zum Auto und: Knöllchen wegen Falschparken. Super. Und das bei dieser Beschilderung die KEIN MENSCH versteht! Waren nicht die einzigen. Na immerhin.

Abends ging dann die Post ab mit Normahl, Schleimkeim und Betontod (aufhören weniger zu trinken und so ;) ). Das war schön. Danach ging es wieder zu meinem Onkel. Aber natürlich nicht ohne eine Verkehrskontrolle. „Alles okay, sie dürfen weiterfahren“ – Kaum biegen wir um die Ecke „Stop, Verkehrskontrolle!“ Zweimal in 30 Sekunden – nicht schlecht. Echt nicht. Und bei beiden Malen war nichts mit pusten. Schade eigentlich.

Am nächsten Tag sind wir nicht direkt nach Hause gefahren, sondern haben uns in Berlin noch das Aqrium angesehen, schöööön. Viele tolle Fischis, viele tolle Fröschis und ein paar gar nicht so tolle Spinnis. Die hatten da ein wahnsinns Krokodil. Das war vielleicht groß. Wow. Frag mich nur, ob das Gehege für das Tier groß genug ist. Nun ja. Aber auch die restlichen Echsen etc. waren toll. Waren ein paar richtig chice Exemplare dabei. Da will man gleich seinen Heim-Zoo vergrößern.

Und dann gings auf die Autobahn Richtung Leipzig. Haben Rast gemacht irgendwo 50 km vor LE und sind auf einem Rasthof mit einer total beschissenen Beschilderung gelandet und standen plötzlich auf dem Busparkplatz. Damn. Na nicht zu ändern. Kaum wieder am Auto, stand died Polizei da und hat abkassiert. Yes.

Und dann gings wirklich nach Hause. So viel Polizei erträgt ja niemand ;)

Schnee, Party und gute Laune

Veröffentlicht in Leipzig, Musik, Schmalkalden mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am November 25, 2008 von franny1989

Na das waren ein paar lustige Tage.

Ich fang mal Freitag an:

Es sollte ja schneien wie verrückt. Den ganzen Tag passierte natürlich nichts und erst als ich zum Bus musste, um nach Zella-Mehlis zu kommen, fing es an wie verrückt zu schneien. Binnen weniger Minuten war alles weiß – inklusive mir. Der Busfahrer hatte dann natürlich einige Probleme, die Straßen hier haben es ja sowieso nich in sich, aber dazu noch dieses Wetter …
Ja, gegen 22.30 Uhr war ich dann zu Hause. Und alles war vollgekotzt … super. Der Kater war einen Tag alleine und das hatte ihm nicht wirklich gepasst. Armes Hasi. Also alles weggemacht und mich wenigstens schon ein bisschen sortiert.
0.10 Uhr kam DER Daniel dann vorbei. Was eine Uhrzeit. Wir haben dann bescheuerter Weise 5h lang mit Fabi gecamt, bis ich Dan um 05.00 Uhr rausgeschmisse habe. Na irgendwann muss ich ja auch mal schlafen. Auf jeden Fall war das Camen sehr lustig und Daniel hat mächtig eine am Rad ;)

7.50 Uhr wurde ich dann von meinem Vater geweckt – schönen Dank auch! Danach sind wir einkaufen gefahren und den Rest des Tages habe ich, glaube ich, nichts mehr Sinnvolles getan.

Abend bin ich dann mit Josi in die MB zum Gran Erupto Konzert. Die Jungs waren super – Marv ging ab wie sau und sah mal wieder richtig gut aus ;) Ja, der Marv ist schon eine geile Sau.

Danach haben wir uns noch mit Daniel und Alex getroffen und haben etwas die MB unsicher gemacht.
Am Anfang war das ja alles noch ganz lustig. Musik war noch gut und wir waren noch betrunken. Oder angetrunken. Irgendwann wurde die Musik dann aber langweilig im Oberkeller und die Tonne war noch zu. Ja sowas.
Josi und ich sind irgendwann auf’s Klo und als ich so da draußen auf sie wartete, sprach mich jemand an „Hi Franzi!“ Ich dachte mir auch nur so ‘wer zur Hölle?’ „Erkennst mich nicht oder? Marcus!“ Oh verdammt! Sohn von einer guten Freundin meiner Ma, der mich schon seit meiner Geburt kennt. Der hat sich echt mal verändert – aber habe ihn auch schon lange nicht mehr wirklich gesehen.
Natürlich waren auch wieder die Leute aus der ehem. 12 vom Schiller-Gymnasium da – also die Leute, die man nicht sehen will, wie z.B. FH – deren Haare aussahen, als hätte sie sie seit Jahren nicht gewaschen.
Da waren wir ganz froh, als die Tonne aufgemacht wurde und wir dort abrocken gehen konnten. Aber als ich da Johanna S. sah, mit ihrer Hochsteckfrisur und ihren Haarteilen, wurde mir echt übel und wir sind frühzeitig aus der MB aufgebrochen um den 2.22 Uhr Nightliner zu kriegen.

Sonntag wurde ich dann geweckt mit „Frühstück! Es ist schon 9 Uhr!“ Und das Frühstück war nicht mal fertig. Vielen Dank auch.

Sonntag habe ich dann gelernt und das Englisch Skript zusammengefasst und abends ging es dann natürlich nach Schmalle.

Montag hatte ich nicht viele Vorlesungen, nur Rechnungswesen. Die Woche ist sowieso nicht viel los, weil der Herr Dr. Dr. Dr. Urban (oder so) nicht da ist.
Abends habe ich dann mit Maddin gechattet, der mich spontan zu Floh eingeladen hat. Habe dann Michi eingepackt und wir sind losgezogen. Bei Floh habe ich noch Steffen genervt, den ich nicht mal kannte, dass er doch nich vorbeikommen sollte. Henne habe ich auch gleich noch eingeladen.
Die beiden sind dann auch aufgetaucht – aber zu dritt. Fabi war auch noch mit.
Ja, wir hatten dann viel Spaß und haben viel gelacht – wie das immer so ist. Und wenn Henne mit ist, ja sowieso.

Henne, Michi, Maddin und ich sind dann noch mit zu Fabi und haben noch mit Trii einen getrunken.
Halb 2 sind wir dann auch weg und Henne und Maddin sind noch mit zu mir gekommen (ein Hin- und Hergerenne war das, ne ne :D ). Maddin ist das irgendwann auch weg und Henne hat lustig mit irgendwelchen Leuten im ICQ gechattet – in MEINEM ICQ!
Irgendwann fing er dann an, sich meine Musik anzugucken und war endloch begeistert, dass ich Shit lives on und Radio Havanna kenn. Da isser dann abgegangen wie Schmitz’ Katze. Endlich mal jemand, der ordentliche Musik hört hier ;)

Irgendwann hat Henne dann angefangen, Pornos anzumachen. War auch sehr nett :D
Ja und dann später – nochmal irgendwann – ist er dann auch abgehauen und ich konnte mich endlich ins Bett legen.

Und in 35 Minuten gehts jetzt ab zur Vorlesung Englisch. Die Vorletzte. Donnerstag das letzte mal Englisch und am 10.12. ist das Prüfung – drückt mir die Daumen, hätte gerne eine 1 ;)

Planlos und Hörinfarkt

Veröffentlicht in Musik mit Tags , , , , , , , , , , , , , am November 2, 2008 von franny1989

Na wenn das kein super Wochenende war, dann weiß ich auch nicht!
Jedenfalls muss ich jetzt erstmal darüber bloggen, damit Marco was zu lesen hat und sich freut :D

Donnerstag ging es ja bekanntlich erstmal nach Leipzig, Freitag bin ich Mirko in Freiroda abholen gefahren und dann gings ab in Richtung Dresden – zum Planlos-Konzert mit Hörinfarkt als Support – na aber besser kann es doch nicht gehen!

Nach Dresden haben wir uns super gefunden und auch die Chemiefabrik haben wir auf Anhieb nicht verfehlt ;) So, da uns zu Hause aber langweilig war, waren wir viel zu früh da und sind erstmal zu Mcens gegangen – das übliche also. Danach haben wir uns mit der St. Petri Kirche auseinander gesetzt. Wir sind bestimmt eine halbe Stunde lang darum gegangen und haben das Ding analysiert. War sehr schön und nachdem wir im Internet nach Informationen über die Kirche gesucht hatten, stellten wir fest, dass wir gar nicht so dumm sind und unsere Augen uns nicht täuschten. Sind doch super im Gebäude begutachten. Wir werden einfach professionelle Kirchenangucker oder sowas.
Jedenfalls war es dann immer noch recht früh und wir dachten uns, dass wir noch eine Runde durch Dresden fahren – ein Fehler, den wir nie wieder machen werden! Verdammter Mist! In Dresden darf man irgendwie nie links abbiegen. Wir sind 3 Runden im Kreis gefahren, bis wir dort waren, wo wir hinwollten.

So verstrich auch eine Stunde und dann gingen wie 20.30 Uhr in die Chemiefabrik. Da kamen Hörinfarkt gerade vom Soundcheck zurück – kurze Begrüßung, kurze Runde kickern (geht mit gebrochenem Handgelenk dann doch nicht so gut) und labern. An dieser Stelle haben wir erstmal rausgekriegt, dass das Konzert erst 22.30 Uhr losgehen soll. Na klasse.
Planlos kamen zu spät nach Dresden, die standen im Stau.

Ja, die Jungs von Hörinfarkt wirkten gegen 22 Uhr dann doch leicht genervt und schienen einfach keinen Bock mehr zu haben, aber nachdem dann das Konzert losging und der halbe Raum abgegangen ist wie eine gewisse Katze, war die miese Stimmung wie verflogen und das Motto war einfach nur: „Partyyyyyy“. War richtig geil. Konnte nach dem 3. Lied kaum noch gerade stehen, so fertig war ich. Und das war nur die erste Band.

Bei Planlos ging es dann schon etwas brutaler zu, was den Pogo angeht. Ich stand nicht mal in der Masse und mein Bauch ist trotzdem blau und ich hatte kurzzeitig Angst um meine Schneidezähne. Aber egal. So gehört sich das zum Planlos-Konzert. Mist war einfach nur mein Handgelenk, dadurch konnte ich natürlich nicht wirklich mitmachen. War richtig schade. Aber egal – Stimmung war gut, klasse Leute, eine klasse Band (und natürlich ein klasse Support) – was will man mehr?

Ein Uhr war das Konzert dann vorbei und ich habe einfach Mirko ins Auto eingeladen und wir sind nach Hause gefahren. Gegen 4 Uhr lag ich dann endlich erschöpft im Bett – scheiß Baustellen auf der Autobahn ey! Mirko hatte mir natürlich schon im Auto gut was vorgeschnarcht. Na okay, ich habe ja gesagt, dass ich fahre.

Am nächsten Tag waren wir natürlich noch total müde und total fertig. Gegen Mittag haben wir uns dann aber aufgerafft und sind losgefahren um die Winterreifen auf’s Auto zu machen. Ja und gegen 17 Uhr ging es wieder los – aber diesmal gen Magdeburg – zum zweiten Planlos+Hörinfarkt Konzert (mit einem geben wir uns nun mal nicht zufrieden ;) )

Tja, aber erstmal die Location finden – der Ausdruck von Map24 hat nämlich nicht gestimmt, ja, super, klasse, toll – verdammt nochmal! Wir sind dann Richtung Hauptbahnhof gefahren, haben gesehen, dass eine Touristeninformation ausgeschildet ist – wollten dahin fahren, biegen in die Straße ein und ich nur „DAS HIER ist die Straße!“ Super – also wir haben den Blow Up – Club dann ganz stilgerecht PLANLOS gefunden.

Nach diesem Erfolgserlebnis sind wir erstmal was Essen gegangen – Subway diesmal. Der war aber verdammt teuer dort. Ich frag mich, ob es an der Location liegt oder ob Subway ihre Preise angehoben haben – war nämlich ewig nicht mehr.

Danach haben wir gewartet, bis Hörinfarkt ihren Soundcheck fertig hatten und dann hat Marco uns eingeladen mit in den Backstagebereich zu kommen – was für eine Ehre :D Und was für ein Backstagebereich – eine Wohnung gegenüber vom Club – keine Dusche (richtige Rocker duschen sich nun mal nicht), eine Sitzecke, ein Tisch, Essen, Getränke und eine Stehlampe, die den ganzen Raum „erleuchtet“ hat – Rocker wollen sich scheinbar auch nicht sehen, vielleicht sehen sie im Hellen ja doch nicht so toll aus?

na egal. Mirko und ich sind dann 22 Uhr runter in den Club und Micha war auch da. Der drückte mir erstmal die Rise Against Karte in die Hand. Ganz wohl fühl ich mich dabei nicht – dem muss ich mal noch Geld dafür andrehen, das geht so nicht. Naja, dann quatschten wir eine ganze Weile mit Max am Merch-Stand und der guckte mich an „Hey, ich kenn dich doch aus MySpace – Fran oder?“ Boah, war ich platt. Sehr beeindruckend.

Ja und dann ging auch mal irgendwann das Konzert los und wir stellten fest: Magdeburger sind langweilig. Herje … Also die Leute in Dresden waren weit besser drauf (sind ja auch Sachsen ;) ) nach Hörinfarkt war uns leider noch nicht mal richtig warm … Irgendwie hatte es uns diesmal nicht richtig gekickt. Aber die 7 Jungs auf der Bühne waren trotzdem gut dabei, wobei die Bläser schwächer waren als am Abend davor. Egaaaal, sei ihnen verziehen.

Und dann kamen natürlich Planlos an die Reihe – gut dabei, diesmal konnten sie den Text von „Gruß aus Ibiza“ und rockten das Publikum. Bei manchen Liedern dachte ich, die Leute im Kaffee über dem Schuppen sind gut durchgeschüttelt wurden. Nur wieso auch immer haben sich jedes Mal sich nicht bewegende Menschen vor mich gestellt – grrrrr. Die wurden dann eiskalt weggepogt. Wenn sie eh nichts machen wollen, können sie auch hinter mir stehen, also wirklich.

Jedenfalls rann mein Schweiß an mir herunter und es war einfach nur klasse. Vor allem war es nicht ganz so brutal wie in Dresden. Also hatten beide Konzerte Vor- und Nachteile.

Zusammengefasst hat sich das Wochenende richtig gelohnt und auch die 400km insgesamt Autofahren. Wer weiß, wann ich die Jungs wieder auf der Bühne sehe :)

Die unendlichen Weiten der Musik, oder: Was ist eigentlich Indie?

Veröffentlicht in Musik mit Tags , , , , , , , , , , am September 14, 2008 von franny1989

Dadurch, dass ich mich jeden Tag auf Last.fm rumtreibe, sind mir heute mal wieder die unendlichen Weiten der Musik klar geworden oder besser: Wieso zur Hölle gibt es so viele verschiedene Begriffe für Musikrichtungen die doch alle gleich klingen.

Ich meine – okay, Ska und Skapunk – den unterschied sehe ich fast noch ein – aber was ist denn jetzt schon wieder Skacore? Skacore ist der härtere Skapunk – laut Wikipedia. Und im StudiVZ habe ich ernsthaft gerade in einem Forum gelesen „Ist [Band] jetzt Skapunk oder Skacore?“ Ist doch vollkommen egal und wenn es Skatronic ist.
Gibt es eigentlich Skatronic? Ich meine, Indietronic und Emotronic gibt es ja auch.
Schon die Begriffe sind zum totlachen.

Jedenfalls habe ich mir heute das neue Album von „From First To Last“ angehört und diese Band wurde laut Last.fm dem „Post-Hardcore“ zugeordnet. An dieser Stelle fragte ich mich: ‘Wenn es Post-Hardcore gibt, gibt es dann auch Prä-Hardcore?’

Und an sich denkt man ja, wenn man Hardcore hört, dass es bei diesem Spaß um Techno geht. Aber weit gefehlt. Hardcore gibt es in allen möglichen Varianten, z.b. auch in der Pornografie, aber darum gehts ja gerade nicht ;)

Hardcore ist als allererstes eine art des Rave, zusätzlich gibt es:

Hardcore Techno, Hardcore Punk, Hardcore HipHop und Hardcore Rap, Hardcore Elektro, Hardcore Metal und nicht zu vergessen der Industrial Hardcore.
So und nun will ich die Person sehen, die mir aus dem Stehgreif alle Unterschiede erklären kann. Vor allem bei den ganzen Techno-Industrial-Elektro Gesocks bin ich gespannt.

So – gestern Abend auf Sindys Party haben wir uns ünber „Indie“ unterhalten. Auch so eine nette Sache.
Ist „Indie“ jetzt alles, was bei dem Independent-Label ist oder gibt es auch Indie außerhalb dieses Labels ODER gibt es innerhalb des Labels auch andere Musikstile?
Das sind natürlich wieder Fragen die sich ohne Probleme an Wikipedia weitergeben lassen (Ich liebe dieses Portal)- Antworten bei dem Suchwort „Independent“:

Independent [ˌɪndɪˈpendənt] (engl. = „unabhängig“), kurz Indie, ist eine Sammelbezeichnung für kreative Ausdrucksformen, die von einer gemeinsamen Do-It-Yourself-Ideologie geprägt sind, obwohl sich die einzelnen Erscheinungen sehr unterscheiden können. Sie erstreckt sich in alle Bereiche der postmodernen Kunst und Popkultur, so vor allem auch der Musik, des Films, der Literatur oder der Mode und wird heute teilweise synonym zum Underground verwendet.

Äh, was? Also ist Indie alles, was von einer Do-It-Yourself-Ideologie geprägt ist. Machen Rocker ihre Musik nicht alle selbst? Ist jetzt Rockmusik = Indie?

Auf musikalischer Ebene steht „Independent“ für den allgemeinen Trend seit den 1980ern, auf der Basis von Punk, Psychedelic Rock, Industrial oder New Wave die Ausdrucksmöglichkeiten im Pop- und (hauptsächlich) Rock-Bereich stetig zu erweitern.

Dabei geht es um eine ästhetische Abgrenzung vom musikalischen Mainstream, obwohl die Bands heute durchaus auf Major-Labeln vertreten sein können – entstanden ist die Independent-Bewegung jedoch jenseits der Major-Labels. Für Major-Labels waren diese Klänge ursprünglich zu gewagt, zu kritisch, nicht massentauglich genug, und damit finanziell nicht rentabel. Oft aber wussten sie nicht einmal um ihre Existenz.

Seit den 1990er Jahren wird Independent als ein Begriff für Musik außerhalb des Mainstream auch als Alternative bezeichnet und wird übergreifend auch auf Sparten wie Punk, Industrial, Avantgarde, Wave, Gothic Rock, Noise-Rock, Shoegazing, IDM, Elektro oder Manchester Rave angewendet. Im engeren Sinne wird dabei aber meist eine rock-orientierte, mit anderen Stilen eklektisch vermischte Musikform darunter verstanden.

Sind euch die ganzen musikalischen Richtungen aufgefallen, die da genannt wurden? Wahnsinn. Was Indie ist, weiß ich inzwischen aber trotzdem nicht.

Da Wikipedia aber sehr intuitiv ist, hat es mir natürlich gleich noch einen Begriff angeboten, mit dem ich weit besser klar komme: Indie-Rock.

Der Begriff Indie-Rock bezeichnete ursprünglich Rockmusik im weitesten Sinne des Wortes, die ausschließlich von Independent-Labels vertrieben wurde. Mittlerweile ist der Indie-Rock (auch oft schlicht Indie genannt) ein vielfältiges Subgenre des Alternative Rock.
Namensgebend für den Indie-Rock ist die Unabhängigkeit (engl. independence) von den großen Plattenfirmen (Major Labels).

Aha – schau an. Mit dieser Aussage wurden also alle oben gestellten Fragen beantwortet.

Also ist Indie alles, was Indie ist. Oder so.

Vielleicht sind wir auch alle alternativ? Indie ist ja laut Wikipedia ein Subgenre des Alternatives. Was ist das denn jetzt schon wieder?

Die Bezeichnung Alternative Rock kam in den 1980er Jahren auf und bürgerte sich in den frühen 1990er Jahren als allgemeiner Oberbegriff für die ab diesem Zeitpunkt neu entstandenen Rockbands und -musiker ein. Ursprünglich setzte sich Alternative Rock aus der Musik verschiedener Subkulturen zusammen.

Damit besteht also Alternative aus allen Sachen, die kein übergeordnetes Genre haben? Sehr nett.

Ist Punk jetzt eigentlich alternativ? Da sich Punk aber 1970 entwickelte und Alternative 1980 kann das ja nicht sein. Also ist Punk Mainstream? Jetzt bin ich selber total verwirrt.

Also – Alternative streichen – Jetzt kommt der Punk!

Ich versuche mal, ein paar Subgenre aufzuzählen, weil es so lustig:

Oi, Hardcore-Punk (ha!), Anarcho-Punk, Folk-Punk, Skapunk (da ist es wieder), Skatepunk, Pop-Punk, Post-Punk (gibt es Prä-Punk?), Horror-Punk, Garage-Punk, Death Punk, Crust Punk, Street Punk, melodic Punk, electronic Punk (Punktronic?) usw, usw, usw.

So viel zu einem kleinen Einblick in die Musik, ihrer Genre, Subgenre, Subsubgenre und Subsubsubgenre.

Und da soll es ernsthaft noch Leute geben, die durchblicken, welche Band welchen Genre angehört? Wozu eigentlich? Heutzutage denkt sich eh jede Band ihr eigenes Genre aus, weil sie ja in keine Schublade gesteckt werden will. Und das obwohl die Kommode der Musikindustrie groß zu sein, scheint.

Egal jetzt.
Reicht.

Rock on, Electro on, HipHop on – whatever.

Gute Stimmung unter’m Pavillon

Veröffentlicht in Musik mit Tags , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , am September 8, 2008 von franny1989

Baaaaaaaaaaaaaaah – was ein Wochenende! Hilfe.
Inzwischen haben wir Montag und ich fühle mich immer noch wie betrunken – habe aber seit Samstag 23 Uhr nichts mehr zu mir genommen. Wäh! Aber haben jeden Tag alle Mann (Und Frauen) etwas zu tief ins Glas geguckt.

Die meisten von euch wissen ja eh schon wovon ich rede – vom „Spirit from the street“-Festival 2008 (05. und 06.09.

Okay, über Musik kann ich euch jetzt nicht wirklich viel erzählen, weil ich das meiste was lief, kaum wahrgenommen habe, bzw nicht wusste, wer auf der Bühne steht – weil die Organisatoren des Festivals von Organisation nicht viel hielten. Da hat scheinbar jede Band dann gespielt, wenn sie lustig war. So aller „Ihr seid betrunken – ab auf die Bühne!“

Aber von Organisation konnte man auf diesem Festival sowieso nicht wirklich sprechen.

Mirko und ich sind morgens gegen 11 Uhr losgefahren nach Barby. Was sind wir für tolle Kurven gefahren, weil dieses Festival-Gelände nicht ausgeschildert war. Kaum haben wir es gefunden, fangen die Deppen um uns rum ersthaft damit an die Beschilderung an die Zäune zu machen, schönen Dank.
An sich wäre das ja alles nicht so schlimm gewesen, wenn wir vorher an dem See nicht an einen anderen Zeltplatz gefahren wären um zu erfahren, wo wir denn sind und uns der Typ nicht geantwortet hätte „Das ist ein Zeltplatz mit FKK-Strand“ Danke für diese wahnsinnig brauchbare Information – ich wollte mir den Kerl nicht nackt vorstellen. Brrr …

Am Festivalgelände angekommen, stellten wir fest, dass wir das Auto nicht neben dem Zelt abstellen durften. Also haben wir das Zelt aufgebaut und alles was mit ESsen und Trinken zu tun hatte, blieb im Auto – schon allein, weil keine Glasflaschen mit auf den Zeltplatz durften.
Mirko und ich bauten also unsere Zelte auf und haben uns vor dem Auto gemütlich niedergelassen – und wir sind einer unserer Lieblingsbeschäftigungen nachgegangen – Leute beobachten. Zu geil, was da für Deppen rumgerannt sind.

Kurze Zeit später standen dann zwei Deppen bei uns, Marcel (Pauli) und Micha, zu denen wir dann kurzer Hand mit dem Zelt umgezogen sind – natürlich schon leicht angetrunken … Nüchtern würde ich die wahrscheinlich nicht ertragen :D
Kaum umgezogen, habe ich gleich den neuen Nachbarn Markus kennengelernt. Weshalb auch immer, hat er mich jedes Mal umarmt, wenn wir uns irgendwo auf dem Gelände getroffen haben – aber wie gesagt, ich war betrunken und von daher war das alles zu ertragen.

Jedenfalls kamen ein paar Stunden später noch mehr Deppen dahin – Freunde von Pauli und Micha: Kai, Frosti, Matze, noch ein Marcel und ein Mädel, dass glaub ich Karina hieß (bin selber beeindruckt, dass ich die Namen noch alle irgendwie weiß und sie den Gesichtern zu ordnen kann).

Wir waren also eine bunte Runde, die sich durch Robin noch sehr gut ergänzte, der irgendwann aus irgendeinem Zelt dazugestolpert kam – ja, Robin mochte ich – der hatte immer ‘ne Kippe oder ein Bier für mich :D

Ich brauch mal eben eine Figurenkonstellation für mich, damit ich, wenn ich wieder vollständig nüchtern bin, noch weiß, wer wer war:

Also, Micha ist der, der bei mir im Zelt gepennt hat, der Bruder von Pauli – aus der Nähe von Wolfsburg.
Markus ist der Nachbar, der mich immer umarmt hat, Kai der, dem das Zelt aufgeschnitten wurde (echt nicht nett!), Frosti war der, der sich mit Matze (der mit dem blonden Iro ;) ) ein Zelt geteilt hatte, Robin wie gesagt mein neuer bester Freund aus Hannover und Mirko offiziell mein Bruder.

Gut, um das Durcheinander perfekt zu machen, will ich mal eben 3 Bands erwähnen. Weil irgendwie lief zu dem ganzen Gesaufe auch Musik.

Apropos Musik – doch nochmal ein Sprung zum Pavillon (jetzt ist das Durcheinander perfekt!). Irgendwie entstand ein kleines Lied – liebevoll getauft „Gute Stimmung unter’m Pavillon“ – ich werde Pauli mal nach dem Text fragen, ihn hier reinschreiben und dann könnt ihr sicher die Blödheit des Festivals voll und ganz nachvollziehen.

Okay, also … Bands!

Hörinfarkt sind ja bekanntlich aufgetreten. War ein super Auftritt! Ehrlich! Mirko und ich hatten total Spaß und freuen uns auf die Planlos-Konzerte mit Hörinfarkt als Vorband.
Marco kam dann noch aus seinem Backstage-Bereich gekrochen, hat mir ein Bier gebracht und eine CD – vielen lieben Dank :)

Zaunpfahl spielten bekanntlich auch – und ich habe wie verlangt an Hippo gedacht, als sie auf die Bühne traten.

Wen habe ich noch gesehen? Betontod, The Gumbles, der dicke Polizist, Cor, Berliner Weisse, Dritte Wahl, Volxsturm, Gleichlaufschwankung etc.

Und dann die Band, wegen der ich ursprünglich da war – die Skatoons! War toll – aber irgendwie schon so spät, dass ich nicht mehr ganz bei Sinnen war. Tut mir leid.

Das war’s schon – ich sag ja, ich habe zu der Musik nicht viel zu sagen, ich war nicht ganz anwesend. Und momentan bin ich immer noch wie besoffen, obwohl ich wie gesagt, schon einige Stunden ohne Alk angerührt zu haben, durch die Gegend wander.

Wenn ich was vergessen habe, kommt natürlich ein Nachtrag, wie immer ;)

P.s.:

Tipp des Tages: Auf Festivals nicht vergessen zu Essen – das rächt sich die folgenden Tage ;)

Highfield 2008

Veröffentlicht in Musik mit Tags , , , , , , , , , , , , am August 19, 2008 von franny1989

Waaaah! Was ein Wochenende! Meine Fresse, bin ich k.o. Aber es war so dermaßen geil!

Der Grund für meinen tollen Ausdruck:

Das

Highfield

2008

Am Freitagmorgen ging es 6.30 Uhr aus dem Bett, duschen und fertig machen. 8.30 Uhr waren dann Josi, ihre Ma und Jörg da. Auf nach Hohenfelden!

Angekommen 10 Uhr und es hat gekippt wie sonst was – raus aus dem Auto, Zeug geschnappt, Bändchen geholt und Platz nah am Eingang gesucht. Unser Zeug haben wir unter eine Plane gelegt und haben unser Zelt angefangen aufzubauen. Nach 5 Minuten waren wir auch schon fertig – dank Regen waren wir recht schnell. Kaum hatten wir uns „eingerichtet“ hörte der Regen leicht auf – schönen Dank auch! Also haben wir erstmal das Gelände erkundet. Und schon hat es wieder angefangen so richtig zu schütten! Toll, ganz toll! also ab ins Zelt und ich wieder raus um den Eingang aufzustellen, damit wir rausgucken können. Währenddessen ruft Mirko an – er ist gerade angekommen und hat die Karte vergessen, Trottel! Also musste er wieder zurück nach Hannover und die Karte holen.
Als unser Eingang aufgestellt war, haben Josi und ich uns ins Zelt gesetzt und den Leuten draußen zugeguckt. Irgendwann fingen zwei Kerle unserem Iglu gegenüber ihren aufzubauen. Nachdem sie eine Viertelstunde probiert hatten und das Zelt immer noch nicht stand, baten Josi und ich unsere Hilfe an – die armen Jungs wurden ja klitschnass ;) Binnen 3 Minuten stand das Zelt und die Jungs packten peinlich berührt ihre Sachen hinein.

Durch den Regen war es richtig kalt und gegen 15.30 Uhr zogen Josi und ich zum Festivalgelände um uns dort schon mit Merchandise einzudecken. Das erste, was wir gekauft hatten, war ein dicker, warmer Highfield-Pullover – schöööön warm. dann sind wir die Tshirts zum Zelt bringen gegangen (was für ein Satz). Der Weg vom Gelände zum Zelt war doch recht lang. Wir mussten etwa 20 Minuten laufen – und das im Regen! Aber Dank dem Pullover war es dann schön warm. Als der Regen nachließ sind wir wieder zum Festivalgelände gegangen. Als wir unten ankamen, spielte Daniel Wirtz seine letzten Lieder. Klang nicht so schlecht – wenn man bei der Akkustik von „klingen“ asprechen kann.

Als nächstes kamen die Subways dran – somit füllte sich das Festivalgelände. Die Jungs und Mädels von The Subways rockten die Menge ganz schön. Wobei ich fand, dass sie nicht wirklich gut gesungen oder gespielt hatten. Naja! Aber das beste an deren Auftritt war der Soundcheck. Der Typ, der die Mikros getestet hat, war der Brüller!

„Checking the spare vocal!“ …
„Checking Charlotte’s vocal – this is not the spare vocal, it’s Charlotte’s vocal – checking Charlotte’s vocal!“
„Checking William’s vocal – this is not the spare vocal, this is not Charlotte’svocal – it’s Billy’svocal – checking William’s vocal.“

Total klasse! Darüber wurde sich sogar noch am Ende des Festivals unterhalten.
Aufmerksamkeit erregte auch die deutsche Version von „Rock’n'Roll Queen“.

„Du bist die Sonne, du bist die einziger, du bist so cool, du bist so Rock’n'Roll“.

Es folgten Tocotronic! Tolles Konzert! sehr schön.

Danach kamen die Plain White T’s. Da diese uns nicht wirklich interessiert hatten, wollten wir zu We are Scientists gehen. Durch technische Probleme mussten diese allerdings später anfangen und da wir aufs Klo mussten, mussten wir leider gehen und konnten sie nicht begutachten.

Danach gingen wir gleich zum Zelt um etwas zu essen.
Zurück auf dem Festivalgelände: Es spielten die Sportfreunde Stiller.
Sie haben zwar Party gemacht und das Publikum war richtig gut dabei, aber der Gesang war schlecht, die Noten und Griffe vereinfacht und zusammen gespielt haben die Jungs auch nicht wirklich: Sorry, aber es war schlecht!

Nach den Sportfreunden kamen Bloc Party. Die waren sehr gut, auch wenn sie nicht mein Musikgeschmack waren, aber sie wussten definitiv, was sie machen.

Es folgte der Headliner des Abends. The Killers. Ich konnte mir leider nur 3 Lieder anhören, da mir meine gebrochene Hand zu schaffen machte und so zog ich alleine zum Zelt – neben dem Mirko während der Sportfreunde endlich sein Zelt errichtet hatte, wow!

Die Nacht war es richtig kalt, habe nur eine andere Hose angezogen und den Pullover samt Tshirts und die zwei Paar Socken angelassen.

Am nächsten Morgen wachten Josi und ich schwitzend 8.30 Uhr auf – verdammt war das heiß – die Sonne prasselte auf unser Zelt. So sollte das auch noch den ganzen Tag sein, den ich mit tollen Sonnenbrand beendete.

Jedenfalls gönnten wir drei uns ein langes Frühstück. Wir unterhielten uns darüber, dass Kerle nicht wissen, welche Frisur ihnen steht und dass die Tshirts mit andersfarbigen Ärmel Mist sind.

Dann hatten wir wieder einen kurzen Besuch beim Merch-Stand und ein Mittagessen während uns Dioramic beschallten. Mirko wollte aufs Klo und kam nicht zurück.
Während Fire in the attic gingen Josi und ich wieder gen Zelt – bei 25 Grad Berg hochstiefeln – schöne Sache! Wir holten Flyer und gingen wieder runter zwischen Festvalgelände und zeltplatz und verteilten diese Dort. Nebenbei hörten wir Louis XIV und State Radio.

Irgendwann kam dann ein Typ auf mich zu „Du sieht sexuell so unbefriedigt aus, darf ich die helfen?“ Wenn du genau so oft duschen warst wie ich: Nein, danke.
Kurz danach kam auch Mirko wieder … mit Rastas … scheiße! Wir haben uns doch erst beim Frühstück über Kerle und Frisuren unterhalten … schlimm, echt schlimm.

als wir alle Flyer verteilt hatten, gingen wir zum Festivalgelände um uns Gogol Bordello anzuschauen. Nicht unsere Musik, aber wir wollten es sehen. Kurz davor traf ich auch endlich Hippo – Freitag hatte es trotz verzweifelter Versuche nicht geklappt – da wir beide unser Handy öfter einfach nicht gehört hatten.
Nach einem kurzen Gespräch fingen Gogol Bordello endlich an – und das Publikum ging ab! Was das der Hammer. Echt beeindruckend! Wir fragten uns, wie das Madonna-Publikum wohl reagierte, als sie diese Chaoten als Vorband ertragen mussten. aber auf dem Highfield kamen sie total toll an!

Danach folgten The International Noise Conspirancy und Flogging Molly. davon haben wir jeweils nur ein Lied gehört. Danach sind wir zum Zelt – essen und Pullover holen. Und schon ging es wieder zur Bühne und zu Kettcar – wunderschön! Wirklich. Ich war so begeistert. Auch Bela B. hatte einen Gastauftritt. Ach war das ein tolles Konzert!

Als nächstes betraten The Hives die Bühne und wir bewegten uns nach ganz hinten – dort sah man die Bühne und die Leinwand. Wir hofften dann einfach, dass die Hives schnell aufhören zu spielen, die sich aber feierten wir verrückt. Mein Gott haben die genervt.

Doch dann traten endlich die Headliner auf: Die Ärzte!
Die waren so gut drauf! War ein super Auftritt und durch ihre klasse Reimerei hießen sie nicht mehr die Ärzte sondern Hubschrauber. Josi und ich haben fast geheult vor lachen.

Nach den Ärzten ging es wieder in armen Klamotten in den Schlafsack.

Am nächsten Morgen wachten wir wieder klitschnass auf. Dann Frühstück. Mirko machte sich fertig zur Abreise – er hatte das Zugticket ausversehen viel zu früh gebucht. Depp. Ne, ne, ne!

In den Sonntag starteten Jennifer Rostock – grausig! Danach folgten The Bones. Die bewunderten wir vom Schatten aus – es war einfach zu heiß. Aber sie klangen ganz gut. Dann kamen MxPx. Tolle Band! Ich fands gut.

Thrice lösten MxPx ab und rockten das Festival und dann kam mein persönlicher Favorit Less than Jake! War das geil! Toller Auftritt, toll, toll, toll! Hab ich schon erwähnt: Toll?

Danach sind wir wieder essen gegangen, da wir Madsen nicht sehen wollten. Wieder nach unten spielte Serj Tankian. Wir fanden es leicht lamgweilig, aber stilvoll.
Es folgten die Dropkick Murphys. Ach war das wieder schön :) Haben total toll getanzt.

Und dann kam es zum letzten Act des Abends und des Highfieldes 2008: Die Beatsteaks. die Menge tobte und wir tanzten hinten.

Leider musste ich auch diesen Auftritt frühzeitig verlassen, da mein Arm mir richtig zu schaffen machte. Schade.

Am nächsten Morgen bauten wir ab und Josis Mutter fuhr uns netterweise auch wieder nach Hause.

Die Geschichten von den betrunkenen Deppen etc. habe ich einfach mal weggelassen, damit das Festival viel besser dasteht, als es war ;)

P.s.:

Tipp des Tages: Highfield 2009