Ihr Lieben – für dieses Jahr habe ich mir etwas ganz Besonderes vorgenommen: Wieder öfter zu bloggen, euch mit langweiligen Anekdoten zu nerven und mit meinen tiefsten Gefühlen zu deprimieren. Also falls ihr keine Lust darauf habt, solltet ihr diesen Blog schnell wieder schließen.
Bevor es richtig losgeht, möchte ich euch noch eins sagen: Egal, wie deprimierend das hier alles klingt, ihr müsst euch keine Sorgen um mich machen. Ich ertränke nicht im Alkohol, ich verstümmel mich nicht und schon gar nicht bring ich mich um. Ich muss mich nur mitteilen. Ihr müsst das nicht lesen. Die Texte sind für mich. Wenn es euch interessiert, dann lest, denn die meisten von euch wissen sowieso wie es mir geht. Eine Bitte habe ich noch: Sprecht mich, wenn möglich, nicht allzu oft auf diese Beiträge an. Das hilft mir nicht und euch macht es wahrscheinlich noch verrückter. Denk dran: Ich bin glücklich. Zumindest versuche ich es zu sein, denn das ist genau das, was ich mir für 2012 vorgenommen habe.
Aber zuerst möchte ich euch die drei wichtigsten Dinge erläutern, die mir in 2011 passiert sind:
- Ich habe meinen Fachhochschulabschluss erworben. Somit kann ich jetzt mit Stolz sagen, dass ich einen Bachelor of Science mit einem Durchschnitt von 2,0 erworben habe.
- Ich habe meinen ersten richtigen Job in Erfurt angetreten. Die Arbeit ist super, die Kollegen sind total nett und noch nicht mal über den Chef kann man meckern. Toll, oder? :)
- Krümel hat sich von mir getrennt – am 23.10.2011. Eigentlich sollte ich inzwischen soweit sein, nicht mehr ständig weinen zu müssen und nicht mehr ständig an ihn denken zu müssen, aber weit gefehlt.
Mandy meinte gestern zu mir, dass sie sich für uns vorgenommen hat, dass wir in 2012 richtig glücklich werden. So gummibärchen-klebrig-glücklich. Warum? Naja, sollte am 21.12.2012 tatsächlich die Welt untergehen, wollen wir Personen sein, die andere wegen ihres Glücks so richtig hassen. Na dann mal los: Glücklich sein.
Tage bis zum (hoffentlichen) Weltuntergang: 354.
Für 2012 habe ich mir sonst das ein oder andere vorgenommen. Neben dieser unerreichbaren Sache mit dem Glück, will ich wieder öfter bloggen, nicht mehr wegen ihm weinen und vor allem dem Kontakt zu ihm abbrechen – so schwer es auch fällt.
Tja, das neue Jahr war noch nicht mal zwölf Stunden alt und der erste Vorsatz war dahin: Ich saß jämmerlich heulend im Zug. Ich war bei Angi und Thomas zu Silvester und bin über Eisenach wider Heim gefahren. Großer Fehler.
Naja. Um mich immer dran zu erinnern, dass er es nicht wert ist, habe ich jetzt angefangen eine Liste zu führen. Auf die schreibe ich immer, wenn es nötig sein sollte die Worte ‚ER IST ES NICHT WERT‘. Gestern 12.30 Uhr habe ich damit angefangen. In nicht mal vierundzwanzig Stunden standen diese kleinen Worte satte fünfmal auf meiner Liste. <Klasse Anfang, ernsthaft></ironie>
Na gut … um mich etwas auf 2012 vorzubereiten, mach ich erst mal eine kleine Bestandsaufnahme – vor allem, um zu sehen, wo ich am Ende des Jahres stehe:
- Größe: 169cm
- Gewicht: ich schätze ca. 63,5 Kilo
- Haustiere: Fünf – drei Mäuse und zwei Kätzchen, die am 27.07.2011 im Alter von etwa drei bis fünf Tagen mutterlos im Tierheim abgegeben wurden, um danach per Hand großgezogen zu werden
- Vollpfosten: Sechs.
- Leute, die ich in Erfurt kenn (ohne Kollegen): drei
Kurze Liste, aber reicht ja vorerst, um zu sehen, wie ich mich entwickel.
Ziele für 2012:
- Gutaussehen auf Thomas und Angis Hochzeit im Mai und Juni (dafür fünfmal die Woche die Sport)
- Memo an mich selbst: Unter keinen Umständen, und ich wiederhole, unter keinen Umständen der Braut die Show stehlen
- Tolles Kleid für die Hochzeit finden
- Ordentlichen Masterstudiengang beginnen
- Nicht mehr weinen.
- Ihn vergessen.
- Mehr bloggen.
- Euch mit meinen abartigen Gefühlen quälen.
- Gummibärchen-klebrig-glücklich werden.
Na dann mal los. Auf ins Abenteuer 2012. Die erste Schritte habe ich bereits getan. Ich habe von Angi meinen ersten Kuss in 2012 bekommen – und sie ihren ersten von mir (weil Thomas leider krank auf der Couch lag). Der kranke Thomas auf der Couch führte dazu, dass ich meine erste Nacht in 2012 neben Thomas in seinem Wohnzimmer verbrachte habe. Erst gegen 6.30 Uhr ist er ins Bett gegangen – somit hat er eindeutig auch seine erste Nacht im Jahr 2012 mit mir verbracht. Und? Nun überzeugt, dass wir drei eine Dreiecksbeziehung führen? ;)