Punk im Pott im Exil 2008

Da momentan irgendwie jeder fleißig bloggt, mal abgesehen von mir, bin ich wohl mal wieder dran.

Das Wochenende war mal wieder was los – Punk-Indoor-Festival in Berlin-Weisensee.

Samstag verließ ich gegen 10.30 Uhr mein schön warmes Haus, fuhr einkaufen, zu meiner Oma (um mir von meinem Onkel den Schlüssel für seine Wohnung in Berlin geben zu lassen – hehe), dann nochmal tanken und dann ging es Joffel einsacken. Ich war 5 Minuten später als vereinbart da und natürlich: Joffel war noch lange nicht fertig. Der musste erstmal noch packen. Das nenn ich organisiert ;) Danach sind wir erstmal nach Freiroda gefahren um Mirko bei seiner Oma abzuholen.Auf nach Berlin.

Nach Berlin war mal gar kein Problem. In Berlin vorerst auch noch nicht – aber wir haben einfach keinen Parkplatz gefunden. Sogar Parkhäuser, in denen angeblich noch etwas frei sein sollte, waren vollständig belegt. Irgendwann hat mich das Chaos übermannt und Joffel, der die ganze Zeit an meinem Fahrstil meckerte, durfte ans Steuer. Seitdem meckert er nicht mehr an meinem Fahrstil. Tja, das Auto lässt sich nun mal nicht ganz leicht fahren. Muha ;) Jedenfalls hat auch er keinen Parkplatz gefunden und wir sind erstmal nach Weisensee zum Festival gefahren.

Dort angekommen, wurden wir erstmal von der Polizei zur Seite gewunken und unser Auto wurde nach Flaschen durchsucht. Keine dabei gehabt. Dann haben wir uns mit Micha getroffen – der Arme stand mehr als eine Stunde im Kalten. Armes Häschen :( Warum ist er denn nicht reingegangen?

Danach haben wir uns einige Bands angehört – aber mal ehrlich, Samstag war es nicht sonderlich gut. Irgendwann sind Micha, Joffel und ich Richtung Auto gezogen und haben uns reingesetzt. Wir saßen da also, Micha fackelt seine Schuhe halb ab und es macht rums – vor uns, auf der Motorhaube meines (oder Mamas ;) ) Autos liegen zwei Punks – na super! Drei große Kratzer drin. Polizei stand zum Glück direkt daneben und hat gleich alles geregelt. Nach Knochenfabrik ging es dann wieder zu meinem Onkel – Micha kam auch noch ungeplanter Weise mit. Aber diesmal gab es einen Parkplatz – sogar direkt vor der Haustür.

Am nächsten Morgen gab es erstmal eine Kochsession – Hackbällchen mit Mozzarella und Baguette. Dann gabs eine Putzsession und wieder ab zur Halle. BRDigung haben wir leider knapp verpasst und die nächste gute Band spielte erst 16.40 Uhr – da sind Joffel und ich wieder zu meinem Onkel und haben uns im Bett verkrochen – nochmal schön ein paar Stunden geschlafen und glatt Casanovas Schwule Seite verpasst. Damn. Ärger mich schon ein wenig. Na egal. Muss ich jetzt mit leben. Wir sind dann also zum Auto und: Knöllchen wegen Falschparken. Super. Und das bei dieser Beschilderung die KEIN MENSCH versteht! Waren nicht die einzigen. Na immerhin.

Abends ging dann die Post ab mit Normahl, Schleimkeim und Betontod (aufhören weniger zu trinken und so ;) ). Das war schön. Danach ging es wieder zu meinem Onkel. Aber natürlich nicht ohne eine Verkehrskontrolle. „Alles okay, sie dürfen weiterfahren“ – Kaum biegen wir um die Ecke „Stop, Verkehrskontrolle!“ Zweimal in 30 Sekunden – nicht schlecht. Echt nicht. Und bei beiden Malen war nichts mit pusten. Schade eigentlich.

Am nächsten Tag sind wir nicht direkt nach Hause gefahren, sondern haben uns in Berlin noch das Aqrium angesehen, schöööön. Viele tolle Fischis, viele tolle Fröschis und ein paar gar nicht so tolle Spinnis. Die hatten da ein wahnsinns Krokodil. Das war vielleicht groß. Wow. Frag mich nur, ob das Gehege für das Tier groß genug ist. Nun ja. Aber auch die restlichen Echsen etc. waren toll. Waren ein paar richtig chice Exemplare dabei. Da will man gleich seinen Heim-Zoo vergrößern.

Und dann gings auf die Autobahn Richtung Leipzig. Haben Rast gemacht irgendwo 50 km vor LE und sind auf einem Rasthof mit einer total beschissenen Beschilderung gelandet und standen plötzlich auf dem Busparkplatz. Damn. Na nicht zu ändern. Kaum wieder am Auto, stand died Polizei da und hat abkassiert. Yes.

Und dann gings wirklich nach Hause. So viel Polizei erträgt ja niemand ;)

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