Na wenn das kein super Wochenende war, dann weiß ich auch nicht!
Jedenfalls muss ich jetzt erstmal darüber bloggen, damit Marco was zu lesen hat und sich freut :D
Donnerstag ging es ja bekanntlich erstmal nach Leipzig, Freitag bin ich Mirko in Freiroda abholen gefahren und dann gings ab in Richtung Dresden – zum Planlos-Konzert mit Hörinfarkt als Support – na aber besser kann es doch nicht gehen!
Nach Dresden haben wir uns super gefunden und auch die Chemiefabrik haben wir auf Anhieb nicht verfehlt ;) So, da uns zu Hause aber langweilig war, waren wir viel zu früh da und sind erstmal zu Mcens gegangen – das übliche also. Danach haben wir uns mit der St. Petri Kirche auseinander gesetzt. Wir sind bestimmt eine halbe Stunde lang darum gegangen und haben das Ding analysiert. War sehr schön und nachdem wir im Internet nach Informationen über die Kirche gesucht hatten, stellten wir fest, dass wir gar nicht so dumm sind und unsere Augen uns nicht täuschten. Sind doch super im Gebäude begutachten. Wir werden einfach professionelle Kirchenangucker oder sowas.
Jedenfalls war es dann immer noch recht früh und wir dachten uns, dass wir noch eine Runde durch Dresden fahren – ein Fehler, den wir nie wieder machen werden! Verdammter Mist! In Dresden darf man irgendwie nie links abbiegen. Wir sind 3 Runden im Kreis gefahren, bis wir dort waren, wo wir hinwollten.
So verstrich auch eine Stunde und dann gingen wie 20.30 Uhr in die Chemiefabrik. Da kamen Hörinfarkt gerade vom Soundcheck zurück – kurze Begrüßung, kurze Runde kickern (geht mit gebrochenem Handgelenk dann doch nicht so gut) und labern. An dieser Stelle haben wir erstmal rausgekriegt, dass das Konzert erst 22.30 Uhr losgehen soll. Na klasse.
Planlos kamen zu spät nach Dresden, die standen im Stau.
Ja, die Jungs von Hörinfarkt wirkten gegen 22 Uhr dann doch leicht genervt und schienen einfach keinen Bock mehr zu haben, aber nachdem dann das Konzert losging und der halbe Raum abgegangen ist wie eine gewisse Katze, war die miese Stimmung wie verflogen und das Motto war einfach nur: „Partyyyyyy“. War richtig geil. Konnte nach dem 3. Lied kaum noch gerade stehen, so fertig war ich. Und das war nur die erste Band.
Bei Planlos ging es dann schon etwas brutaler zu, was den Pogo angeht. Ich stand nicht mal in der Masse und mein Bauch ist trotzdem blau und ich hatte kurzzeitig Angst um meine Schneidezähne. Aber egal. So gehört sich das zum Planlos-Konzert. Mist war einfach nur mein Handgelenk, dadurch konnte ich natürlich nicht wirklich mitmachen. War richtig schade. Aber egal – Stimmung war gut, klasse Leute, eine klasse Band (und natürlich ein klasse Support) – was will man mehr?
Ein Uhr war das Konzert dann vorbei und ich habe einfach Mirko ins Auto eingeladen und wir sind nach Hause gefahren. Gegen 4 Uhr lag ich dann endlich erschöpft im Bett – scheiß Baustellen auf der Autobahn ey! Mirko hatte mir natürlich schon im Auto gut was vorgeschnarcht. Na okay, ich habe ja gesagt, dass ich fahre.
Am nächsten Tag waren wir natürlich noch total müde und total fertig. Gegen Mittag haben wir uns dann aber aufgerafft und sind losgefahren um die Winterreifen auf’s Auto zu machen. Ja und gegen 17 Uhr ging es wieder los – aber diesmal gen Magdeburg – zum zweiten Planlos+Hörinfarkt Konzert (mit einem geben wir uns nun mal nicht zufrieden ;) )
Tja, aber erstmal die Location finden – der Ausdruck von Map24 hat nämlich nicht gestimmt, ja, super, klasse, toll – verdammt nochmal! Wir sind dann Richtung Hauptbahnhof gefahren, haben gesehen, dass eine Touristeninformation ausgeschildet ist – wollten dahin fahren, biegen in die Straße ein und ich nur „DAS HIER ist die Straße!“ Super – also wir haben den Blow Up – Club dann ganz stilgerecht PLANLOS gefunden.
Nach diesem Erfolgserlebnis sind wir erstmal was Essen gegangen – Subway diesmal. Der war aber verdammt teuer dort. Ich frag mich, ob es an der Location liegt oder ob Subway ihre Preise angehoben haben – war nämlich ewig nicht mehr.
Danach haben wir gewartet, bis Hörinfarkt ihren Soundcheck fertig hatten und dann hat Marco uns eingeladen mit in den Backstagebereich zu kommen – was für eine Ehre :D Und was für ein Backstagebereich – eine Wohnung gegenüber vom Club – keine Dusche (richtige Rocker duschen sich nun mal nicht), eine Sitzecke, ein Tisch, Essen, Getränke und eine Stehlampe, die den ganzen Raum „erleuchtet“ hat – Rocker wollen sich scheinbar auch nicht sehen, vielleicht sehen sie im Hellen ja doch nicht so toll aus?
na egal. Mirko und ich sind dann 22 Uhr runter in den Club und Micha war auch da. Der drückte mir erstmal die Rise Against Karte in die Hand. Ganz wohl fühl ich mich dabei nicht – dem muss ich mal noch Geld dafür andrehen, das geht so nicht. Naja, dann quatschten wir eine ganze Weile mit Max am Merch-Stand und der guckte mich an „Hey, ich kenn dich doch aus MySpace – Fran oder?“ Boah, war ich platt. Sehr beeindruckend.
Ja und dann ging auch mal irgendwann das Konzert los und wir stellten fest: Magdeburger sind langweilig. Herje … Also die Leute in Dresden waren weit besser drauf (sind ja auch Sachsen ;) ) nach Hörinfarkt war uns leider noch nicht mal richtig warm … Irgendwie hatte es uns diesmal nicht richtig gekickt. Aber die 7 Jungs auf der Bühne waren trotzdem gut dabei, wobei die Bläser schwächer waren als am Abend davor. Egaaaal, sei ihnen verziehen.
Und dann kamen natürlich Planlos an die Reihe – gut dabei, diesmal konnten sie den Text von „Gruß aus Ibiza“ und rockten das Publikum. Bei manchen Liedern dachte ich, die Leute im Kaffee über dem Schuppen sind gut durchgeschüttelt wurden. Nur wieso auch immer haben sich jedes Mal sich nicht bewegende Menschen vor mich gestellt – grrrrr. Die wurden dann eiskalt weggepogt. Wenn sie eh nichts machen wollen, können sie auch hinter mir stehen, also wirklich.
Jedenfalls rann mein Schweiß an mir herunter und es war einfach nur klasse. Vor allem war es nicht ganz so brutal wie in Dresden. Also hatten beide Konzerte Vor- und Nachteile.
Zusammengefasst hat sich das Wochenende richtig gelohnt und auch die 400km insgesamt Autofahren. Wer weiß, wann ich die Jungs wieder auf der Bühne sehe :)